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Burgund, Schwaben, Bayern

Burgund, Schwaben, Bayern

Burgund, Schwaben, Bayern
Burgund, Schwaben, Bayern(Roth Grafik & Partner, CH-Allschwil)

Burgund:
Von 888 bis 1032 besteht das Burgunderreich aus zwei Teilen: dem Reich des oberen Burgunds, der Reuß und der Saône und dem Reich von Arles; letzteres schließt das Rhonetal und die Alpen mit ein. Die Pässe des Mont-Cenis sowie des Großen und des Kleinen Sankt Bernhard sind in Händen des Königs von Burgund. Als 1032 der letzte Burgunderkönig stirbt, erhält der König von Germanien, Konrad II., in Payerne die Krone des Burgunds. Gegen 925 werden das heutige Baden-Württemberg, das Elsass und die Nordschweiz im Herzogtum Schwaben zusammengefaßt. Dort entstehen die Bistümer von Konstanz und Basel, die Klöster von Muri und Einsiedeln sowie die Allerheiligenklöster von Schaffhausen, Zürich, Reichenau und Säckingen. 1079 übernehmen die Hohenstaufen, die 1138 auch die Regentschaft im Reich antreten werden, das Territorium. Das Herzogtum Schwaben ist kein eigentlicher Staat, steht es doch grundsätzlich unter militärischer Herrschaft der Herzöge. Dieses Szenario der vom karolingischen Reich geerbten öffentlichen Macht ist eines der letzten seiner Art.

Schwaben:
Keine andere Familie übernimmt nach dem Untergang der Hohenstaufen den Titel und das Amt des Herzogs von Schwaben. Dadurch können kleinere politische Parteien ihren Einfluss vergrössern.

Bayern:
Eines der wichtigsten Hoheitsgebiete des Deutschen Reiches stellt das Herzogtum Bayern dar, das den Machthabern aufgrund seiner geographischen Lage erlaubt, die Durchgangswege zwischen Italien und Süddeutschland zu kontrollieren. Das Herzogtum erstreckt sich über die Alpen und umfaßt das heutige Tirol in Österreich und das Südtirol sowie das Gebiet um Salzburg, wo der Sitz eines sehr bedeutenden Erzbistums liegt. Das östliche Grenzgebiet um Wien löst sich 1156 vom bayrischen Herzogtum, und zwar mit Beginn der Herrschaft der Babenberger, die bis 1246 regieren.

 

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