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Habsburg und Österreich

Habsburg und Österreich

Nach dem Tode des letzten Babenbergers (1246) fällt das Herzogtum Österreich 1251 erbweise an den Przemisliden Ottokar II., den König von Böhmen. Dessen Reich, das von Schlesien bis nach Istrien reicht, bricht nach seinem Tod in der Schlacht auf dem Marchfeld 1278 gegen König Rudolf I. von Habsburg wieder auseinander.Rudolf I. zieht die babenbergischen Teile von Ottokars Erbe - die Herzogtümer Österreich und Steier - wieder an das Reich und gibt sie als Lehen an seine Söhne weiter. Die Grafen von Habsburg werden so zu Herzögen von Österreich. Der Glanz dieses Titels und die Größe und Geschlossenheit des Landes mit der Residenzstadt Wien verschieben das territorialpolitische Hauptinteresse der Habsburger in den österreichischen Raum. Aus dem alten Hausgut im Elsass, im Breisgau und im Aargau werden die österreichischen Vorlande. Für diese kommt im 16. Jahrhundert die bis um 1800 gebräuchliche Bezeichnung «Vorderösterreich» auf.
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Wappen der Grafen von Habsburg.
Wappen der Herzöge von Österreich.
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