Auf den Spuren der Habsburger

«Ostarrîchi»

Wiedergabe der Urkunde vom 1. November 996.

In einer Schenkungsurkunde Kaiser Ottos III. von 996 für das Bistum Freising werden Güter bei Neuhofen an der Ybbs genannt. Sie liegen in der Gegend der Mark und Grafschaft des Grafen Heinrich, des Sohnes von Markgraf Liutpold, und gehören damit zum Herrschaftsbereich der Babenberger. Die Gegend heißt gemäß der Urkunde in der Volkssprache «Ostarrîchi». Mit der Erwähnung der Neuhofener Güter in der kaiserlichen Urkunde wird die volkstümliche Bezeichnung «Ostarrîchi» für diesen Landstrich erstmals schriftlich belegt. Anfänglich bezeichnet der Name nicht mehr als eine an der Ostgrenze des fränkischen Reiches gelegene Region. Daß sich der Begriff zum Namen eines Staatswesens entwickeln würde, weiß um 996 noch niemand.
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Der Text der Urkunde von 996



Diese mehr als 1000 Jahre alte Pergamenturkunde ist in der Kanzlei von Kaiser Otto III. in sehr sauberer Schrift abgefasst worden.

Ausschnitt aus der Ukunde




Der nachgebildete Schriftzug steht in der Urkunde gegen das Ende der ersten Zeile hin.

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