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Burgen und Herrschaftssitze

Burgen und Herrschaftssitze

Der Bau von Burgen ist im Mittelalter dem Adel vorbehalten. Auch am Oberrhein entfaltet sich eine rege Burgenbautätigkeit, zu der die Habsburger allerdings nur noch wenig beitragen, da sie Burgen anderer Familien übernehmen können. Im 13. Jahrhundert ist immer mehr städtischer Wohnkomfort gefragt. Die Städte bieten daneben auch ein reicheres gesellschaftliches Leben, sie werden die eigentlichen Zentren der ritterlich-höfischen Kultur. Die Burgen werden verlassen und dienen nun den Dienstleuten (Vögten, Ministerialen) als Wohn- und Verwaltungssitze. Auch die namengebende Habsburg, eine repräsentative Doppelwohnburg, wird von der Familie nach wenigen Jahrzehnten verlassen. Aus verschiedenen Gründen werden die Burgen im Verlauf des Spätmittelalters ganz aufgegeben.

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