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Die Burgen im habsburgischen Herrschaftsgefüge

Die Burgen im habsburgischen Herrschaftsgefüge

Mittelalterliche Burg
Reste des Steins von Baden.

Die Habsburger selbst gründeten im Aargau nur wenige Burgen (u. a. Habsburg, Freudenau, Laufenburg), übernahmen aber von ihren landesherrlichen Vorgängern, den Lenzburgern, Frohburgern und Kyburgern, zahlreiche Anlagen, die sie teils als Lehen ausgaben, teils mit Vögten besetzten. Zudem gelang es ihnen, den grundherrlichen Kleinadel nach und nach - wenn auch keineswegs vollständig - in ihre Abhängigkeit zu bringen und so eine gewisse Verfügungsmacht über seine Burgen zu erlangen. Im habsburgischen Herrschaftsgefüge dienten die Burgen mehrheitlich als wehrhafte und repräsentative Wohnsitze des Dienstadels und als Mittelpunkte der landesherrlichen Verwaltung. Auf wenigen Anlagen (Habsburg, Lenzburg, Laufenburg) hielten die Habsburger selber Hof. Mit ihren schwachen Besatzungen und bescheidenen Ausmaßen spielten die Burgen im Aargau militärisch keine wesentliche Rolle.

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Niederungsburg Hallwil
Wildenstein
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