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Die Burgen

Die Burgen

Burg Ortenberg

Die Burgen, Symbole des mittelalterlichen Adels, entstehen im Rheintal nach dem Jahr 1000. Das Recht, einen Befestigungsring zu bauen, ist bis zum Tod des Kaisers Heinrich VI. dem königlichen Adel vorbehalten, geht dann aber nach und nach auf die Grafen über, die (zumindest theoretisch) weiterhin die Staatsgewalt innehaben. Der Schwabenspiegel, der Vertrag über öffentliches Recht und Lehnsrecht in Deutschland, definiert um 1275 eine Burg als Festung, die von einem so tiefen Graben umgeben ist, daß keine Erde mehr mit einer Schaufel nach oben geworfen werden kann; als Holz- oder Steinbau mit mehr als drei Geschossen, dessen Mauern oben in Zinnen oder in eine Brüstung münden; und schließlich als einen Hof, dessen Mauern entweder so hoch sind, daß kein Reiter vom Sattel aus ihren obersten Teil berühren kann, oder die mit Zinnen und Brüstung versehen sind.

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