Auf den Spuren der Habsburger

Gesellschaft und Wirtschaft 1000 bis 1250

Der Todesengel überrascht den Landmann.

Gegen das Jahr 1000 gibt es einige Städte im Rheintal, die - wie beispielsweise Straßburg, Basel und Chur - zur Zeit des Römischen Reiches entstanden sind oder - wie Konstanz - in der Epoche der Franken und als Bischofssitze zu religiösen Zentren werden. Kirchendiener, Handwerker und Händler bevölkern rund um den Bischofssitz diese kleinflächigen, durch Mauern geschützten Städte und legen damit den Kern für diese späteren Wirtschaftszentren. Die gesellschaftliche Struktur bleibt auf dem Gegensatz freier und unfreier Menschen begründet, wobei es nicht mehr so sehr um Leibeigenschaft geht als vielmehr darum, daß es für viele unmöglich ist, sich an einem Ort eigener Wahl niederzulassen, weil sie an einen Herrn gebunden sind und keine Waffen tragen dürfen. Erst im 12. Jahrhundert verschwindet diese Spaltung zwischen Freien und Unfreien langsam, um einer anderen Polarität Platz zu machen: die Menschen teilen sich nun in diejenigen, die kämpfen, und diejenigen, die nicht kämpfen - in die zukünftigen Adligen und die Bauern, wobei die Bürger seit dem 12. Jahrhundert zu denen gehören, die in den Kampf ziehen.

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Wernher von Hattstatt

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Ausschnitt vom Reliquienschrein des Hl. Roman

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