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Bauen für das Paradies

Bauen für das Paradies

Das Kloster von Otthmarsheim.

In den Stammlanden, im Elsass wie im Aargau, treten bereits die ersten fassbaren Vertreter des Geschlechts als Förderer der Baukunst auf. Die beiden Klöster Muri im Aargau und Ottmarsheim im Elsass legen noch heute Zeugnis davon ab.

Doch erst mit dem ersten, 1273 gewählten, König, Rudolf I., wird das Bild deutlicher. Er liess an den Hoftagen, zu denen er die führenden Geschlechter versammelte, Musikanten und Minnesänger auftreten. Ganz bewusst liess er seiner 1281 verstorbenen Gattin im Münster von Basel ein herausragendes hochgotisches Grabmal errichten und auch der Rest seines Grabmals in Speyer ist ein Meilenstein kunsthandwerklichen Schaffens. Seine Enkelin Königin Agnes von Ungarn nutzte die hochstehende Kunst der Glasmalerei und liess etwa die Chorfenster des Doppelklosters Königsfelden herstellen.

Aber auch viele der von späteren Vertretern der Familien, etwa Kaiser Maximilian I. und seinem Enkel Kaiser Karl V. gestifteten Kunstwerke sind auf uns gekommen.

 

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