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Die höfische Repräsentation

Die höfische Repräsentation

Alle Habsburger kannten und anerkannten die vornehme Pflicht, bei Hofe entsprechend würdevoll aufzutreten, die Gastfreundschaft zu pflegen und das Andenken an die Ahnen zu wahren. Zur Zeit von König Rudolf I. standen die ritterlichen Tugenden im Vordergrund, man repräsentierte bei den Turnieren, zeigte sich in prächtigen Gewändern und mit seltenem Schmuck. An Festtagen trug man auch sorgfältig geschmückten Waffen und die Ordensabzeichen.

An Prachtentfaltung übertraf der reiche Karl der Kühne seine Zeitgenossen. In späteren Zeiten waren es die französischen Könige und der ungarische Adel, welcher bedeutend aufwendigere Höfe unterhielten als die Habsburger es vermochten.

 

Ein Zweikampf
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