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Die Sammlungen

Die Sammlungen

Die Hagsburger gehören zu den Ersten, die systematisch Kunstwerke und Kunsthandwerk gesammelt haben. Besonders hervorgetan hat sich Erzherzog Ferdinand II., der seine Sammlung 1563 im Schloss Ambras bei Innsbruck unterbrachte und der Öffentlichkeit zugänglich machte, als recht eigentlich ein Museum errichtete. Harnische und Waffen, Kleinmöbel, Schmuckgegenstände, genealogische und heraldische Arbeiten sowie ein Sammlung von sorgfältig illustrierten Druckwerken füllten zahlreiche Schränke.

Einen besonderen Schwerpunkt bildete die Portraitgalerie, eine Sammlung von beinahe 1'000 Abbildungen des mit dem Haus Habsburg verwandeten Adels und den Mitgliedern des Hauses selbst. Ein Teil dieser Sammlung ist heute ebenfalls im Schloss Ambras zugänglich. Andere Teile sind im Kunsthistorischen Museum in Wien und in Sonderausstellungen zugägnlich.

Nach Ferdinand II. haben weitere Habsburger Sammlungen angelegt, die etwa in Prag, Madrid und Budapest erhalten und zugänglich sind.

 

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