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Graf Rudolf

Graf Rudolf

Graf Rudolf IV. begründet den Erfolg und den Aufstieg der Habsburger. Er vor allem vergrößert und festigt im 13. Jahrhundert mit Ehrgeiz das alte Einflussgebiet der Habsburger vom Elsass und vom Aargau aus in den oberrheinischen Raum. Dabei helfen ihm die mannigfachen verwandtschaftlichen Verbindungen im schwäbischen Raum, von wo seine Frau Gertrud von Hohenberg kommt, und sein militärisches Können. Sein Streben nach Macht konzentriert sich im wesentlichen auf die Wiedererrichtung des Herzogtums Schwaben und die Erlangung der Herzogswürde, die nach dem Untergang der Hohenstaufen nicht weitergegeben worden ist. Zeit seines Lebens sucht er nach einem städtischen Zentrum. Rudolf wird aufgrund seiner Fähigkeiten und durch glückliche Umstände zum Römischen König gewählt. In dieser Position gelingt es ihm mit viel Geschick, mehr für die Habsburger zu erreichen, als er als Graf je angestrebt hat.

Blick auf die Burgstelle von Laufenburg.
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