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König Rudolf

König Rudolf

In der Zeit des Interregnums erfolgt im Heiligen Römischen Reich der Wechsel von der Erb- zur Wahlmonarchie. Er ermöglicht neuen Geschlechtern die Erlangung der Königswürde. Im Jahr 1273 fällt die Wahl der Kurfürsten auf Graf Rudolf IV., der sich als erster König aus dem Hause Habsburg König Rudolf I. nennt. Rudolf betreibt eine weitsichtige Familien- und Reichspolitik. Durch Heiraten stützt er sein Haus in den mächtigsten Fürstenfamilien Europas ab. Im Reichskrieg gegen den König von Böhmen erlangt er das von ihm seit langem gewünschte große Territorium mit der dazugehörigen Herzogswürde. Dies nicht wie geplant in den Stammlanden am Oberrhein, sondern im Südosten des Reiches, in den babenbergischen Ländern mit dem "Herzogtum Österreich" und weiteren wirtschaftlich einträglichen Gebieten.Als Herzöge von Österreich kämpfen die Habsburger um ihre Anerkennung und prägen bis ins 15. Jahrhundert die europäische Geschichte.

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