Auf den Spuren der Habsburger

Hochzeit in Versailles

Erzherzogin Maria Antonia Antoinette Habsburg Vorderösterreich Schwarzwald Kaiserhaus Königin Frankreich
Versaille
Der Ballsaal

Der Hochzeitszug bewegte sich über Straßburg, Saverne, Nancy, Bar, Chalons sur Marne und Soissons nach Compiègne. Hier erwarteten am 14. Mai 1770 der König und sein Enkel Marie Antoinette. Waren zuvor an den Höfen Wiens und Versailles Bilder der Brautleute ausgetauscht worden, in Compiègne sahen sich Braut und Bräutigam zum ersten Mal von Angesicht zu Angesicht.

Am 16. Mai 1770 wurden Louis Auguste und Marie Antoinette in Versailles getraut. Anschließend feierte man mehrere Wochen lang die Hochzeit: Festbankette mit Hofmusik, große Feuerwerke, Theater- und Opernaufführungen lösten einander ab. Am 27. Mai begannen Festveranstaltungen, die der österreichische Botschafter in Versailles ausrichten ließ. Dazu gehörten unter anderem ein sogenannter “Bal paré”, ein großer Ball, und ein Maskenball. Schluß- und Höhepunkt der Hochzeitsfeierlichkeiten bildete ein Reitturnier nach dem Vorbild von Ritterspielen. Am 10. Juli begab sich der Hof auf seine alljährliche Rundreise zu den Sommerschlössern.

Für Marie Antoinette begann ein neuer Lebensabschnitt. Ihre wichtigste Aufgabe im Sinne der Staatsraison war es nun, dem Hause Bourbon einen männlichen Thronfolger zu gebären.

 

Der Briefwechsel

Zwischen Wien und Versailles zirkulierten Boten, welche die rege Korrespondenz zwischen Mutter und Tochter spedierten. Die nachfolgenden Beispiele geben eine Vorstellung von den Themen der vielen Briefe.

Das Buch

Das Buch vermittelt den über Jahre anhaltenden Briefwechsel zwischen Mutter und Tochter. Neben politischen Fragen zeigt die Korrespondenz auch die Alltagssorgen bei Hofe.

 

ISBN 978-3-85002-517-1