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Maria Antonia - Königin von Frankreich

Die Ausstellung tu felix austria nube. Marie Antoinettes Hochzeitszug durch Vorderösterreich 1770 wurde vom 2. bis 30. November 2005 in der Lederfabrik in Endingen am Kaiserstuhl gezeigt.

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Maria Antonia (1755 - 1793) war die jüngste Tochter Maria Theresias (1717 - 1780), der habsburgischen Erzherzogin von Österreich, Königin von Ungarn und Böhmen und des römisch-deutschen Kaisers Franz Stephan I. (1708 - 1765). Sie wurde 1770, im Alter von 14 Jahren, mit dem zukünftigen König von Frankreich, dem 15 jährigen Louis Auguste, verheiratet. Durch enge Familienbande sollte die politische Verbindung der Häuser Habsburg und Bourbon abgesichert werden, in der Hoffnung auf ewigen Frieden in Europa.
Nach den feierlichen Zeremonien am Wiener Hof setzte sich der Hochzeitszug am 21. April 1770 in Bewegung, um die Braut am 7. Mai auf einer Rheininsel zwischen Kehl und Straßburg dem französischen Hof zu übergeben.
Die Reise war von Wien aus vorbereitet worden, um die Versorgung von Mensch und Tier sicherzustellen. Auf der alten Österreichischen und Reichspoststraße führte der Weg durch die Provinz Vorderösterreich. Amtsinhaber und Würdenträger scheuten weder Mühen noch Kosten, um den Hochzeitszug zu versorgen und zu unterhalten. Ihr Engagement, das die Forderungen aus Wien weit übertraf, war Ausdruck ihrer tiefen Verehrung für das Kaiserhaus. Ihre Huldigung an die Braut war zugleich eine Huldigung an die Landesfürstin in Wien, Maria Theresia. Zum Dank gewährte ihnen die Reisegesellschaft für Stunden oder wenige Tage ihres Aufenthaltes die Teilnahme am höfischen Leben.

 

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Erzherzogin Maria Antonia, zwölf oder dreizehn Jahre alt
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