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Das Grabdenkmal Kaiser Maximilian I.

Das Grabdenkmal Kaiser Maximilian I.

Bronzestatue König Rudolfs I.

Die Anfertigung des monumentalen Grabdenkmals wurde von Kaiser Maximilian I. selbst ab dem Jahre 1502 betrieben. Das weitgehend realisierte Konzept umfaßte 40 große Bronzestatuen der Vorfahren des Kaisers, weiter 100 Statuetten der Heiligen und Seligen aus der Verwandtschaft des Kaisers sowie endlich 34 Büsten der antiken oder «heidnischen» römischen Kaiser, in denen Maximilian die ältesten Repräsentanten seiner kaiserlichen Würde erblickte. Innsbruck war jedoch nur als Herstellungsort des Grabdenkmals gedacht, welches nach des Kaisers Wunsch bei seinem Grab in der Wiener Neustadt hätte aufgestellt werden sollen. Dies war aus verschiedenen Gründen nicht möglich, und so ließ Kaiser Ferdinand I., Maximilians Enkel, das leere Grabdenkmal schließlich in der über sein Betreiben 1553-1563 erbauten Innsbrucker Hofkirche aufstellen. Der Guß der ersten großen Statue erfolgte im Jahre 1509 - die kniende Figur Maximilians hingegen wurde erst 1584 gegossen und auf dem Kenotaph situiert.

Zum ewigen Andenken.

Bronzestatue Herzog Leopolds III. von Österreich.(Frischauf Bild, A-Innsbruck)
Bronzestatue Herzog Leopolds III. von Österreich.(Frischauf Bild, A-Innsbruck)
Bronzestatue Herzog Friedrichs IV. von Österreich-Tirol
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