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Der Weg über den Arlberg

Der Weg über den Arlberg

Der Reisewagen und der (Gegen-) Papst Johannes XXIII.

Wie das Beispiel des im August 1414 zum Konzil von Konstanz reisenden schismatischen Papstes Johannes XXIII. zeigt, mußte, wer den Karrenweg über den Arlberg mit einem Reisegefährt überqueren wollte, mit einem Unfall bzw. «Umfall» rechnen.Die Schleh-Karte von 1616 verzeichnet im «Kloster Thal» oberhalb von Bludenz nur drei Orte, nämlich Braz, das namengebende Klösterle und Stuben, und läßt - im Vergleich mit den Ortsangaben im Rheintal - deutlich erkennen, daß sich der Verkehr durch dieses Tal bzw. über den Arlberg sehr in Grenzen hielt. Darauf, daß der Arlberg zumindest bis zum Ende des 18. Jahrhunderts wie eine trennende Mauer empfunden worden ist, weist auch die vermutlich aus der Sicht der österreichischen Verwaltung erwachsene Sammelbezeichnung der Herrschaften «vor dem Arlberg» hin.

Der historische Weg.

Der Bau der Eisenbahn.

 

Hospiz von St. Christoph am Arlberg
Alte Landkarte mit dem Arlbergpaß
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